Wenn ein Festival den Konzertsaal verlässt

Zwischen ehemaliger Fabrik, Klanginstallation und Konzertsaal wird Zuhören zur Frage des Ortes – und der Aufmerksamkeit, die er verlangt.

Adam Szymczyk am Schweizerischen Architekturmuseum: Architektur als Debatte

Ein Kunstkurator führt das Basler Architekturmuseum. Was sich unter Adam Szymczyk verändert, zeigt sich zunächst in Fragen an Ausstellung, Institution und Publikum.

Mentoring im Kulturbetrieb: Karrierehilfe oder Machtverschiebung?

26 Frauen starten ins sechsmonatige Mentoring des Deutschen Kulturrates. Der größere Test liegt jedoch bei den Häusern und ihren Personal- und Entscheidungswegen.

John Berger: Wem gehört der Blick?

Berger verband die genaue Betrachtung von Bildern mit Fragen nach Macht und Alltag. Doch wann wird Gesellschaftskritik selbst zur Schablone?

Shida Bazyar zwischen Literaturpreis und Leinwand

Ein Roman wird zum Kinofilm, seine Autorin für ein anderes Buch ausgezeichnet: Was die doppelte Aufmerksamkeit für Bazyars Themen bedeutet.

Was die Stadt nur vorübergehend zusammenhält

Sie leiten Wege, schützen Menschen und ermöglichen Reparaturen: Das Architekturzentrum Wien rückt die oft übersehene Infrastruktur des Vorläufigen ins Licht.

Klaus Mann: Literatur als organisierte Öffentlichkeit

Im Exil schuf Klaus Mann mit Zeitschriften Foren gegen die Vereinzelung. Ihr Anspruch war groß, ihre Existenz prekär.

Karen Kilimnik: Wem gehören die Wunschbilder?

Zwei Ausstellungen widmen sich Karen Kilimniks Bildkosmos aus Märchen, Ballett und Glamour – und der Frage, wer darin dazugehören darf.

Ewald Palmetshofer und die Frage, woran Menschen sich halten

Der ausgezeichnete Dramatiker stellt Figuren in eine Welt, in der alte Sicherheiten schwinden. Seine Stücke fragen, was daraus folgt.

Wer baut die Apparate unserer Wahrnehmung?

In Appenzell treffen offene skulpturale Systeme auf Videos über Sprache, Bilder und Macht. Zwei Ausstellungen setzen unterschiedliche Akzente.