Shida Bazyar: Das Dorf als umkämpftes Gedächtnis

Ein erfundener Ort, eine verdrängte Vergangenheit: Shida Bazyars Roman fragt, was Heimat verschweigt und Literatur sichtbar machen kann.

Anouk Lamm Anouk: Erwartungen an ein Künstlerbild

Reduzierte Malerei, queere Sichtbarkeit und der Druck, ein Künstlerbild zu liefern: Anouk Lamm Anouk kommt nach Linz.

Die Bühne bleibt nicht. Ihre Spuren schon.

Ein Film aus Aufzeichnungen und Bildern nähert sich Einar Schleef. Doch Theater besteht auch aus dem, was kein Archiv festhalten kann.

Zwischen zwei Aufträgen: Wer trägt das Erwerbsrisiko freier Kunst?

Eine neue KSK-Säule soll Einkommenslücken abfedern. Der Bundesrat fordert sie – doch konkrete Regeln und Geld sind noch offen.

Krankheit zeigen, ohne Menschen auf sie festzulegen

Vierzig Porträts und Gespräche führen Koelbls Projekt ins Kunstmuseum Bonn – und zu Fragen nach Bildauswahl, Stimme und Deutung.

Langlebigkeit braucht mehr als ein haltbares Möbel

Eine Kölner Ausstellung wirbt für reparierbare, kreislauffähige Gestaltung. Was zählt, ist nicht nur das Material, sondern auch, was nach dem Kauf möglich bleibt.

Falladas kleine Leute und die große Frage nach Sicherheit

Ein junges Paar kämpft bei Fallada gegen den sozialen Absturz. Luise Voigt setzt den Roman in Frankfurt als Revue zwischen Krisenzeit und Gegenwart an.

Eine Maschine als Freundin: Wer bezahlt für menschliche Nähe?

Eine künstliche Freundin soll Einsamkeit lindern. Ishiguros Geschichte fragt, wer diese Nähe bestellt – und wer ihren Preis trägt.

Erfurts neue Theaterleitung: Der Übergang ist Teil des Programms

Rota soll 2028 übernehmen, Jagels schon 2026. Dazwischen wird am Erfurter Theater nicht nur verwaltet, sondern die künftige Leitung vorbereitet.

Der Auftritt ist nicht die Leistung

Was nach Premiere, Preis und Sonderausstellung bleibt, entscheidet sich hinter den Kulissen. Dort sollte Kulturpolitik genauer hinsehen.