Documenta 16: Das kuratorische Team wächst – die Zuständigkeiten bleiben offen

Vier neue Fachperspektiven erweitern das Team der documenta 16. Wie daraus konkrete Zuständigkeiten werden, ist bislang nicht im Detail bekannt.

Wer gehört zur Schweizer Literatur? Der Buchpreis vor der Entscheidung

Fünf Titel, eine Auszeichnung: Was die Regeln des Schweizer Buchpreises über literarische Zugehörigkeit verraten.

Calder nach fünfzig Jahren: Bewegung braucht Platz

Calders Skulpturen verändern sich mit Luft, Zeit und Blickwinkel. Was gewinnen sie, wenn man ihnen Raum lässt?

Die Zwanziger ohne Goldrahmen

Zwischen Großstadt, Theater und Nacht: Salzburg zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler der Zwischenkriegszeit ihre Gegenwart beobachteten.

Gestaltete Gewissheit: Warum Informationen nie nur Inhalt sind

Zahlen und Fakten sprechen nicht von selbst. Wer ihre Gestaltung lesen kann, erkennt auch, was eine Grafik hervorhebt – und was sie ausblendet.

Bölls Widerspruch auf der Bühne: Wie politisch ist die kleine Verweigerung?

Ein verweigerter Routineauftrag wird zum Gerichtsfall: Armin Petras bringt Heinrich Bölls Satire ans Theater Bonn. Was bedeutet der kleine Ungehorsam heute?

Wer sitzt wo – und wer entscheidet darüber?

Ein Streit um Kontrabässe in der Bühnenmitte ließ die Konzerte mit Iván Fischer platzen. Die Sitzordnung ist Klangfrage und Machtfrage zugleich.

Einar Schleef: Wie ein Archiv zum Gegenüber wird

Ein Dokumentarfilm montiert Einar Schleefs eigene Stimme und Bilder zu einem Porträt. So wird die Frage nach dem Erinnern selbst zum Thema.

Welche Buchkultur soll der Bund sichern?

Zwischen Vielfalt, Wettbewerb und Leseförderung: Was der Bund für Bücher tun kann – und wo seine Zuständigkeit endet.

Wenn Kunst eine Gerichtsverhandlung erfindet

Eine fiktive Schweizer Bank vor Gericht: Gabriela Löffel fragt in Appenzell, wie Kunst Finanzmacht und ihre Erzählungen untersuchen kann.