Fiston Mwanza Mujila und die Wege zwischen den Sprachen

Vom Französischen ins Deutsche, vom geschriebenen Satz zur Stimme: Fiston Mwanza Mujilas Literatur lebt im Übergang.

Madeleine Landlinger: Ein Orchester führen heißt auch Öffentlichkeit gestalten

Die neue Intendantin der Nürnberger Symphoniker verspricht Offenheit und Beteiligung. Was davon im Programm und im Alltag sichtbar wird, muss sich erst zeigen.

Wer bezahlt die Veränderung von Kulturhäusern?

Neue Modelle kosten nicht nur Geld, sondern auch Arbeitszeit und politische Rückendeckung. Was ein Bundesprogramm leisten kann – und was nicht.

Was Joseph Roths Hotel auf der Bühne zusammenhält

Im „Hotel Savoy“ treffen Heimkehrer, Gestrandete und Operettenmelodien aufeinander. Franui bringt Joseph Roths Roman am 7. November ans Burgtheater.

Eileen Gray: Architektur beginnt beim Wohnen

Eileen Gray dachte Möbel und Architektur zusammen. Eine Ausstellung in Kaiserslautern macht diese Haltung mit Modellen und Rauminszenierungen anschaulich.

Vor Renoir: Die islamischen Künste und die andere Gründungsgeschichte des Folkwang

Das Folkwang begann nicht allein mit der Moderne: Osthaus’ Sammlung islamischer Kunst prägte seine frühe Idee eines Museums über Epochen und Regionen hinweg.

Doris Uhlich: Ein Tanzarchiv aus lebenden Körpern

Zwanzig Jahre Doris Uhlich: Eine Wiener Werkschau verfolgt, wie Körper, Biografien und Bewegung ihre Choreografien prägen.

Wem gehört die Stimme? KI und Verantwortung im Kino

Zwischen Archivton und synthetischer Stimme liegen Fragen nach Einwilligung, Kennzeichnung und dokumentarischer Wahrheit.

Das Neue braucht ein zweites Mal

Wiederholung muss kein Rückzug ins Bekannte sein. Sie kann dem Neuen erst die Chance geben, mehr als eine Ankündigung zu werden.

Architektur in Bewegung: Was Wim Wenders’ Zumthor-Film zeigen kann

Zum Filmstart von Wim Wenders’ Zumthor-Porträt: Wie bewegte Bilder Raum, Material und Nutzung vermitteln – und wo sie an Grenzen stoßen.