Judith Kuckart: Was vom Tanz ins Erzählen wandert

Aus der Bewegung zur Sprache: Judith Kuckart verbindet Bühnenerfahrung und Prosa. Am 10. November erhält sie den Wiesbadener Literaturpreis.

Wer gehört zur Schweizer Literatur? Der Buchpreis vor der Entscheidung

Fünf Titel, eine Auszeichnung: Was die Regeln des Schweizer Buchpreises über literarische Zugehörigkeit verraten.

Fiston Mwanza Mujila und die Wege zwischen den Sprachen

Vom Französischen ins Deutsche, vom geschriebenen Satz zur Stimme: Fiston Mwanza Mujilas Literatur lebt im Übergang.

Sachbücher als öffentliche Selbstbefragung

Politik, künstliche Intelligenz, Verwundbarkeit: Drei Shortlist-Titel zeigen, wie breit die Fragen eines gesellschaftlich relevanten Sachbuchs sein können.

John Berger: Wem gehört der Blick?

Berger verband die genaue Betrachtung von Bildern mit Fragen nach Macht und Alltag. Doch wann wird Gesellschaftskritik selbst zur Schablone?

Klaus Mann: Literatur als organisierte Öffentlichkeit

Im Exil schuf Klaus Mann mit Zeitschriften Foren gegen die Vereinzelung. Ihr Anspruch war groß, ihre Existenz prekär.

Cohen lesen, ohne die Melodie mitzudenken

Seine Songs sind so vertraut, dass sie beim Lesen dazwischenreden. Ein Essay über Cohens Gedichte, Prosa und die Macht der eigenen Erwartung.

Zwischen Shortlist und Begegnung

Die Nominierung ist nicht das Ende der Lektüre, sondern oft ihr öffentlicher Anfang. Wie aus einer Liste Gespräche und Lesebegegnungen werden.

Ilse Aichinger: eine Autorin in vielen Formen

Der Roman ist nur ein Zugang zu Ilse Aichinger. Hörspiele, Gedichte und knappe Prosa machen sichtbar, wie weit ihre Sprachskepsis trug.

Sonja Sophie Kreis: Sichtbar wird eine lange Arbeit

Ein erster Roman, aber kein Anfang bei null: Sonja Sophie Kreis und die Aufmerksamkeit vor dem Schweizer Buchpreis.